Festgeld ist eine Anlageform, welche von dem Kunden genutzt wird, welcher einen frei bestimmten Betrag für minimal 30 Tage auf ein Konto hinterlegen will. Dafür bekommt er einen üblichen Zinsvertrag. Dieser ist abhängig von der Höhe der angelegten Summe, der Laufzeit und dem allgemeinen Zinsniveau.
Die Laufzeit des Festgeldes wird von Anfang an bestimmt, am Ende der Laufzeit kann man für eine Verlängerung oder eine Rückzahlung der Anlage optieren. Uber Festgeld sollte man aber von Anfang an wissen, dass es die beste Variante für mittel- und langfristige Anlagen ist.
Einer der größten Vorteile des Festgelds ist, dass man eine besonders hohe Sicherheit und Planbarkeit haben kann, da man das Geld auf eine bestimmte Zeit anlegt. Durch eine Einlagesicherung wird das angelegte Geld geschützt. Außerdem ist auch bei der Rendite eine hohe Sicherheit angesagt, da diese von Anfang an festgeschrieben wird. Außerdem hat man Gebührenfreiheit. Besonders im Fall der Direkt Banken kann man sicher sein, dass man weder für die Kontoeröffnung noch für die Kontoführung Gebühren bezahlen muss.
Die Mindesteinlage ist auch gering. Dabei kann der potentielle Kunde mit einer Mindesteinlage zwischen 2.500 und 20.000 Euro rechnen. Es hängt aber sehr davon ab, bei welchem Anbieter man sein Konto eröffnet. Trotzdem kann man aber sagen, dass diese Mindesteinlage, im Vergleich zu anderen, relativ niedrig ist.
Bezüglich des Festgeldes muss man auch über die Besteuerung sprechen. Ab dem 01.01. 2009 wurde in Deutschland eine einheitliche Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge in Höhe von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer eingeführt. Somit können deutsche Bürger viel davon profitieren, da bisher die Besteuerung erheblich höher als 25 Prozent war.
Wenn man über Festgeld spricht, kann man wenige Nachteile erwähnen, da diese Anlage risikolos und profitabel ist. Trotzdem sollte man wissen, dass, im Falle, dass die Zinsen während der allgemeinen Laufzeit der Anlage allgemein steigen, die Zinsen des Festgeldes wie am Anfang vereinbart bleiben. Somit sollte man sein Festgeld in Niedrigzinszeiten nur kurz anlegen, damit man danach nicht enttäuscht ist.
Weiterhin ist es bestimmt, dass der Kunde während der Laufzeit überhaupt keinen Zugriff auf sein Geld hat. Das könnte nicht so gut sein, wenn man zum Beispiel einen finanziellen Tief erlebt.